Alexander Berth

Unternehmen:
Greiner AG
Aktuelle Position:
Diversity & Social Impact Manager
Was ist Ihre persönliche Motivation, sich für Diversity, Equity & Inclusion einzusetzen?

Schlicht und einfach: Die tiefe Überzeugung, dass eine chancengerechte Gesellschaft die beste Option für uns ALLE ist. Und noch viel mehr: Es ist die einzige Option für ein friedliches, nachhaltiges und demokratisches Miteinander. Seit über einem Jahrzehnt beschäftige ich mich daher mit sozialer Verantwortung aus verschiedenen Blickwinkeln. Egal ob im Studium der nachhaltigen Entwicklung, als freier Journalist u.a. für BIORAMA, während meiner zwei beruflichen Jahre beim Alternativen Nobelpreis in Stockholm, oder in meiner aktuellen Tätigkeit als Diversity & Social Impact Manager bei Greiner.

Welche konkreten Maßnahmen oder Initiativen haben Sie in Ihrem beruflichen Umfeld angestoßen oder aktiv mitgestaltet?

Seit 2020 setze ich mich bei Greiner mit Leidenschaft dafür ein, Chancengleichheit und inklusive Kultur in einem der größten Industrieunternehmen Österreichs strategisch zu verankern (10.318 Mitarbeiter:innen in 31 Ländern). Seit 2024 habe ich offiziell den Lead für das Thema und bin zentrale Ansprechperson im Unternehmen. Gemeinsam mit meinen Kolleg:innen konnte ich in den letzten Jahren einige Erfolge erzielen, u.a.:

  • Wir haben eine gruppenweite Richtlinie für Chancengleichheit entwickelt und global ausgerollt.
  • Wir haben ein internes DEI Advisory Board etabliert, das von mir moderiert wird und in dem Kolleg:innen aus verschiedenen Ländern, Funktionen und Hierarchieebenen vertreten sind.
  • Wir haben ein umfassendes Trainingsprogramm ins Leben gerufen, das seit 2024 bereits über 4.000 Kolleg:innen zu Themen wie respektvollem Miteinander, Vielfalt im Arbeitskontext oder inklusiver Führung erreicht hat. – Ich konnte in unserem Unternehmenspodcast Greiner Talks inspirierende Persönlichkeiten wie Andreas Onea oder die Disability-Expertin der Weltbank, Charlotte McClain-Nhlapo, interviewen und somit Sichtbarkeit für Inklusion schaffen.
  • 2024 haben wir unser Diversity-Netzwerk greiner.for.all etabliert, welches im aktuellen Jahr rund 400 Personen erreichte.

– In unserem ESG-Reporting schaffen wir Transparenz und legen unsere Initiativen und Performance rundum Chancengleichheit ausführlich dar: Geschäfts- & Nachhaltigkeitsbericht 2024 (S. 106-111)

Mehr im auf unserer Website: https://www.greiner.com/chancengleichheit

Welcher Personenkreis profitiert konkret von Ihrem Engagement (intern / extern)?

In aller erster Linie profitieren die 10.318 Mitarbeiter:innen von Greiner von einer inklusiven Unternehmenskultur, in der jede Person gehört, respektiert und wertgeschätzt wird. Darüber hinaus erkennt Greiner als Unternehmen den großen Mehrwert – da wir unsere Organisation wirkungsvoller und widerstandsfähiger machen, Mitarbeitende besser an uns binden, die Kund:innenzufriedenheit erhöhen und die Attraktivität für potenzielle Mitarbeitende steigern.

Die regelmäßigen Erfahrungsaustausche mit anderen Unternehmen zeigen mir, dass unser vielfältiges Engagement auch extern gesehen und geschätzt wird. Im Rahmen von Panel-Diskussionen, unserem Unternehmenspodcast Greiner Talks oder Events wie der Orange the World-Kampagne am 9. Dezember (herzliche Einladung!) setzen wir auch nach außen sichtbare Zeichen für eine inklusive Gesellschaft und Arbeitswelt.

Unternehmen:
Greiner AG

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